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Outlook 2002 (xp) und der rigorose Virenschutz

 

Total überzogen: Der Virenschutz bei Outlook 2002

In der Version Outlook 2002 hat es Microsoft etwas zu gut mit dem Virenschutz gemeint. Ganze 20 Dateitypen wie .exe, .bat usw. können Sie weder öffnen noch speichern oder bearbeiten. Virenschutz auf die billige Art nennen wir das. Welche Dateien betroffen sind und wie Sie diese Bevormundung umgehen lesen Sie hier.

Ein Beispiel für die Einschränkung: Da haben Sie sich nun eine Webcam geleistet und wollen fleißig selbst gedrehte Videos per E-Mail an Freunde und Bekannte versenden. Eine ganz normale Anwendung, wie wir finden. Die meisten Webcam.Programme machen aus so einer Video-Datei eine Exe-Datei. Warum das?

Nun so eine Exe-Datei ist eine so genannte selbstausführende Dartei. In diesem Fall ist bei der Video-Datei beispielsweise die Abspielsoftware schon darin enthalten. Der Empfänger einer solchen Datei doppelklickt also nur die Exe-Datei und schon kann er das Video des Freundes anschauen. Alles geht automatisch und unabhängig von der installierten Software des Betrachters. Ein großer Fortschritt, denn wie oft kämpfen wir mit Inkompatibilitäten. Aber auf diese Weise funktioniert das Video auf jedem Rechner - ziemlich genial...

Solche Dateien können natürlich auch Viren enthalten. Und so dreht uns Microsoft jetzt den Saft ab, in dem Sie ganze 20 Dateitypen einfach sperrt. Als ob wir zu blöd wären einen Virenscanner darüber laufen zu lassen. Nicht mit uns. Denn durch einen Eintrag in der Registry von Windows knacken Sie den Virenschutz.

Warnung
Diese Anleitung ist nur für versierte Windows-Anwender gedacht. Falsche Änderungen an der Registry können Ihr Betriebssystem unbrauchbar machen oder zum Absturz bringen. Die Anleitung gilt nur für die Version Windows ME. Bei anderen Windowsversionen können die Angaben der Pfade abweichen. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie die Änderungen nicht vor. Wenn Sie trotzdem in den Genuss der Versendung aller Dateianhänge im E-Mail-Verkehr kommen wollen, lassen Sie diese Arbeit statt dessen von einem versierten Computerfachmann vornehmen.

     
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