Test:
CUBASIS 4.0 von Steinberg
Computermusiker
Noch vor ein paar Jahren gab es für viele Musiker ein
Tabu: Musikmachen am Computer verpönt. Echte Musik kommt
aus dem Röhrenverstärker und nicht von der Festplatte.
Nun, die Zeiten ändern sich und so befasst sich auch
etwa der puristische Gitarrist mit dem Thema.
Musikmachen
am PC hat ja nicht unbedingt etwas mit künstlicher Musik,
virtuellen Musikern oder Samples zu tun. Nicht unbedingt,
denn möglich ist mittlerweile vieles. Auch mit der neuen
Version von Cubasis 4.0, dem Einsteigerprogramm vom Hersteller
Steinberg. Der war allerdings einer der ersten, der sich mit
so genannten Sequenzerprogrammen beschäftigt hat. Damals
noch mit Atari-Computern.
In
Zeiten von 120 MByte großen Festplatten und Prozessoren
jenseits von 2,6 Gigaherz, sind die Möglichkeiten für
Musiker beinahe unbegrenzt geworden. Dazu brauchen sie natürlich
die passende Software. Die ist mittlerweile auch vom Preis
her, erschwinglich geworden. Auch ein Einsteigerprogramm wie
Cubasis 4.0 liefert mittlerweile alles mit, was eine gute
Musikproduktion braucht.
An
erste Stelle rückt da sicher die Produktion einer Demo-CD.
Statt das teure Studio zu bezahlen, installiert man einfach
das Sequenzerprogramm auf den heimischen Rechner und los geht's.
Doch halt: Eine gute Soundkarte braucht es schon auch noch
dazu. Aber dann steht der Demoproduktion wirklich nichts mehr
im Wege. Wenn die Soundkarte auch noch über schnelle
ASIO-Treiber (Audio Streaming Input Output, eine Entwicklung
von Steinberg) mit geringer Latenz (Verzögerung) verfügt,
umso besser. Die Dauer der Latenz ist abhängig von der
verwendeten Audio-Hardware und den eingesetzten Treibern.
Unter Latenz (oder Ansprechverzögerung) versteht man
die zeitliche Verzögerung zwischen dem Empfang von Audiodaten
und ihrer Wiedergabe. Das bedeutet also: Je geringer die Latenz,
umso flüssiger geht das Arbeiten mit Audiodateien.
Die
Soundkarte bietet in den meisten Fällen auch eine MIDI-Schnittstelle.
Ohne MIDI (Musical Instruments Digital Interface), kommt fast
keine Produktionen mehr aus. Auch die MIDI-Sounds liefert
die Soundkarte. Bei modernen Soundkarten sind das meist so
genannte Wavetable-Sounds. Diese sind zwar schon recht überzeugend
im Klang, doch die standardisierten Klänge werden schnell
langweilig. Dem kann man mit einem externen Klangerzeuger,
den man an die MIDI-Schnittstelle anschließen kann,
Abhilfe schaffen. Dabei kann es sich auch etwa um einen Synthesizer
handeln. Wichtig ist nur dass das Instrument MIDI-fähig
ist.
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Hier
finden Sie die Software vom Hersteller Steinberg:
http://www.steinberg.de
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