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Line-In-Anschluss
Dieser Anschluss ist für Geräte wie Audio-CD, Tapedeck, MiniDisk
usw. gedacht. Hier können Sie keine niederpegeligen Instrumente
wie Gitarre, Bass oder dergleichen anschließen. Warum das?
Ganz einfach. Dieser Eingang ist für einen höheren Pegel,
wie Sie eben CD und Co liefern ausgelegt. Außerdem ist die
Verstärkung zu gering ausgelegt für solche Instrumente. Sie
machen zwar nichts kaputt, wenn Sie so ein Instrument anschließen,
aber Sie müssen dann alle Regler so weit aufreißen, dass der
Rauschpegel zu groß wird. Also gilt hier: Anschluss von Gitarre
und Co nur über ein Mischpult oder einem Vorverstärker.
Bis auf ganz seltene Ausnahmen handelt sich beim Line-In-Eingang
der Soundkarte um ein Stereobuchse für sogenannte Mini-Klinkenstecker.
Manchmal sind die Anschlüsse bei Soundkarten mangelhaft beschriftet.
Am besten Sie schauen dann im Handbuch zu Ihrer Soundkarte
nach, welche Buchse den nun zuständig ist. Fehlt bei Ihnen
die Beschriftung bringen Sie am besten gleich selbst eine
an. Das erspart Ihnen auf Dauer die nervige Suche.
Der Mic-In-Anschluss
Der Mikrofon-Anschluss ist ausschließlich für Mikrofone reserviert,
da hier ein spezieller Mikrofonverstärker die extrem niederpegeligen
Signale noch zusätzliche verstärken muss. Er wird oft durch
ein symbolisches Mikrofon oder die Bezeichnung gekennzeichnet.
Manche Soundkarten bieten auch den Anschluss von so genannten
Kondensatormikrofonen. Diese benötigen eine Phantomspannung
zum Betrieb. Diese Phantomspannung (zirka zwischen 12 und
48 Volt) stellt die Soundkarte bereit. Dazu müssen Sie aber
meistens eine Jumper umstecken oder in der Software etwas
einstellen. Lesen Sie dazu das Handbuch zu Ihrer Soundkarte.
Der digitale Eingang
Wenn Ihre Soundkarte einen digitalen Eingang besitzt, sind
Sie in der glücklichen Lage von externen Geräten, die über
einen digitalen Ausgang besitzen, Musik verlustfrei zu kopieren.
Der digital Eingang ist bei Soundkarten nach dem S/P-DIF-Standard
gebaut. S/P-DIF steht für Sony/Philips-DigitalInterFace. Diese
digitale Schnittstelle ist also eine Gemeinschaftsproduktion
der Firmen Sony und Philips.
Es gibt zwei Arten von digitalen Eingängen: Entweder den elektrischen
oder den optischen. Viele Soundkarten verfügen über beide
Anschlussmöglichkeiten. Der elektrische, digitale Eingang
können Sie mit einem einfachen Cinch-Kabel nutzen, denn er
verfügt über eine Cinch-Buchse. Dazu muss das Gerät, dass
Sie an die Soundkarte anschließen wollen, über einen elektrischen,
digitalen Ausgang verfügen.
Für die Benutzung des optischen, digitalen Eingangs brauchen
Sie ein spezielles Glasfaserkabel. Sie bekommen es im Fachhandel.
Die Stecker sind nicht genormt. Und so müssen Sie aufpassen,
dass der Stecker in die Buchse passt. Meist ist es aber ein
so genannter Toslink-Stecker. Neuere Geräte verwenden auch
Mini-Plugs.
Um ein externes Gerät über den optischen, digitalen Eingang
anzuschließen, müssen mit dem Glasfaserkabel den optischen,
digitalen Ausgang des externen Geräts mit dem optischen, digitalen
Eingang der Soundkarte verbinden.
Ob Sie nun die elektrische oder optische digitale Verbindung
nutzen ist egal. Bei beiden kopieren Sie absolut verlustfrei.
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