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Eine
Soundkarte arbeitet grundsätzlich mit zwei verschiedenen
Modis: Die eine ist die elektronische Erzeugung von Tönen
und Klängen, die mittels MIDI angesprochen werden. Die
andere ist die Funktion eines Tonbandgeräts - besser gesagt
das Aufnehmen von Audiosignalen über den Line-in-. Digital-In
oder Mikrofoneingang. Sie können mit einer Soundkarte also
Töne auf Ihre Festplatte aufnehmen. Genauso wie es mit
einem Tonband oder Kassettenrekorder tun.
Die
Töne werden dabei von einem A/D-Wandler (Analog/Digital-Wandler)
in ein digitales Format gewandelt, denn nur damit kann der
Computer ja etwas anfangen. Wenn Sie also einmal ins Mikrofon
husten und das aufnehmen, liegt das im Computer als Zahleninformation
aus lauter Einsen und Nullen vor. Etwas so: 10011000111000
usw.
Wenn
Sie die Töne wieder abspielen werden sie wieder in ein
analoges Signal umgewandelt, damit es die Lautsprecher und
Verstärker wieder verstehen. Moderne Soundkarten leisten
aber noch mehr: 3D-Sound (dreidimensionaler Klang, also Klang
aus allen Richtungen eines Raumes) wird mittels Algorithmen
simuliert.
Die
FM-Synthese
Bei den ersten Soundkarten gab es nur die FM-Synthese um Klänge
zu erzeugen. Hierbei werden die Töne von der Soundkarte
selbst erzeugt. Instrumente wie Klavier, Gitarre etc. werden
dabei simuliert. Der erste Soundchip mit FM-Synthese war der
OPL2 von der Firma Yamaha. Der Chip war eigentlich gar nicht
für den Einsatz im PC gedacht, sondern für Heimorgeln
gemacht worden. Nach dem großen Erfolg entwickelt Yamaha
dann den OPL3 extra für Computer. 1995 lief das Patent
für die FM-Synthese aus. Seit dem stecken unterschiedlich
Chips in den Soundkarten.
So
funktionieren FM-Chips
Durch mathematische Funktionen lassen sich verschiedene Schwingungskurven
erzeugen, die denen echter Musikinstrumente zumindest ähnlich
sind. Angesprochen wird der FM-Chip mit Midi-Befehlen. MIDI
(Musical Instruments Digital Interface) ist in verschiedenen
Standards geregelt die wir später auflisten.
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