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So funktioniert eine Soundkarte
Soundkarten haben an in den letzten Jahren an Bedeutung in der Computertechnik zugenommen. Anfangs noch als Spielerei belächelt, haben Soundkarten heute ihren festen Platz im Computer. Kein PC wird mehr ohne eine Soundkarte ausgeliefert. Wenigsten ein Soundchip auf dem Mainboard ist garantiert drin. Doch wie funktioniert eine Soundkarte? Und vor allem wie nutzten Sie sie optimal?

Zuerst ein wenig Geschichte
Soundkarten tauchen schon sehr früh in der PC-Technik auf. Soundkartenpionier Creativ Labs setzte schon zu Anfang den Standard (Soundblaster-Standard). Erst später kamen Firmen wie Aztech und andere nach. Doch die Klangqualität wahr ehrlich gesagt schrecklich. In der Zeit der 286er und 386 Rechner wussten die meisten Anwender auch nicht viel mit einer Soundkarte anzufangen. Das änderte jedoch im laufe der Zeit. Die Soundkarten wurden billiger und rutschten bald in ein Preissegment wo keiner mehr nein sagen konnte.

Die Klangqualität brauchte jedoch sehr lange bis sie überhaupt akzeptabel wurde. Und auch heute noch sind die Unterschiede einzelner Anbieter riesig. Eine Hauptanwendung war zu Anfang das Abspielen von Audio-CDs und die Klangunterstützung bei Spielen. Und gerade Spiele waren sehr schnell die Domäne der Soundkarten. Hier war der gesetzte Soundblaster-Standard wichtig. Jede Soundkarte musste ihn beherrschen. Jeder Spielehersteller hielt sich daran. Der Soundblaster-Standard regelt die Zugriffe der Software auf die Soundkarte. Die Einstellungen sind:

· Interrupt 5, DMA 1 und 5 mit E/A Bereich 220 für den Audioteil.
· E/A-Bereich 388 für den FM-Synthsizer.
· Interrupt 9 und E/A-Bereich 330 für den Miditeil.

Diese Einstellungen gelten natürlich nur unter DOS. Moderne Spiele laufen heute nicht mehr unter DOS, sondern unter Windows. Das bringt viele Vorteile. Der Anwender braucht sich keine Gedanken mehr um irgendwelche Einstellungen zu machen. Windows regelt alle Zugriffe automatisch.

Auch die Installation gelingt in den meisten Fällen heute auf anhieb - plug & play sei dank. Bei den ersten Soundkarten mussten zum großen Teil die Interrupts noch von Hand per Jumper auf der Karte festgelegt werden. Das erforderte jedoch das Wissen um frei Ressourcen und eben die Standard-Einstellungen, damit die Software auch die Karte gefunden und ansprechen konnten.

     
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