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Da
nehmen Sie nun schon seit einiger Zeit immer wieder Klänge,
Songs oder ähnliches analoges Tonmaterial mit Ihrem PC auf.
Haben Sie sich schon einmal gefragt wie die Klänge in den Computer
kommen? Und vor allem wie Sie dort abgespeichert werden?
Am
Anfang war der Schall
So könnte man beim digitalisieren von analogen Klangmaterial
sagen. Analog bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es sich
um ein elektrisches Signal mit Schwingungen, also Kurven handelt.
Ein Beispiel: Sie hören Musik aus dem Radio. Das Radio empfängt
die Radiowellen, verstärkt sie und gibt Sie über den Lautsprecher
wieder ab. Der Lautsprecher schwingt.
Sie können das sehen, wenn Sie Musik laut hören und die Membrane
des Lautsprechers beobachten: Sie schwingt vor und zurück.
Die Schallwellen aus den Lautsprechern, treffen auf Ihre Ohren
und werden dort wieder in elektrische Signale umgewandelt
und an Ihr Gehirn weitergeleitet. Sie hören. Der beschriebene
Vorgang war rein analog.
Da wir in diesem Artikel jedoch von speichern reden, zuerst
noch ein paar Worte zu analogen Speichern, bevor wir in die
digitale Welt eintauchen.
Analoge Musikspeicher
Musik wird ja schon seit langer Zeit analog gespeichert. Solche
Speicher sind beispielsweise Schallplatten und Musikkassetten.
Bei einem Plattenspieler funktioniert das Prinzip so: Auf
einer Schallplatte wird der Schall in Form von wellenförmigen
Vertiefungen in eine Rille gefräst. Das Tonabnehmersystem
tastet diese Rille in einer vordefinierten Geschwindigkeit
ab und wandelt die unterschiedlichen Vertiefungen in eine
elektrische Spannung um.
Dieses Signal wird nun von einem Verstärker verstärkt und
an die Lautsprecher weitergegeben. Diese wandeln das elektrische
Signal wieder in Schallenergie. Die Luft gerät in Schwingungen.
Es entstehen Schallwellen.
Digitale Musikspeicher
Ein typischer Vertreter von digitalen Musikspeicher ist die
CD. Im Unterschied zur Schallplatte liegt die Musik hier nicht
als Welle sondern als Folge von Zahlen vor.
Aber wie um Himmelswillen werden aus Zahlen Musik? Nun so
kompliziert ist das auch wieder nicht. Denn, wie auch bei
der analogen Technik, haben wir ja das elektrische Signal,
das mit der Schallwelle in Relation steht.
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