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Schnell und stabil: SCSI

SCSI (ausgesprochen "Skasi") hat sich trotz mittlerweile harter Konkurrenz durch Firewire und USB 2 als PC-Schnittsetelle zur schnellen Datenübertragung etwa zu Festplatten, CD-Brennern und Scannern im PC-Markt behaupten können. Mit Ultra160-SCSI ist die Technologie immer noch an der Spitze.

Die SCSI-Schnittstelle (Small Computer System Interface) wurde im Jahre 1980 von der Firma Shugart Associates Systems Interface für große Massenspeicher entwickelt. 1986 ist SCSI-1 als ANSI-Standard verabschiedet worden. Eigentlich hat die Apple-Welt SCSI bekannt gemacht; die PC-Branche hat die SCSI-Technologie erst später für sich entdeckt.

Ein SCSI-System ist einem IDE-Bus, der derzeit üblichen Schnittstelle für Steckkarten, CD-Brenner und Festplatten, grundsätzlich ähnlich. Es ist aber nicht ausschließlich ein Festplattensystem, sondern eine standardisierte Schnittstelle. Da herkömmliche PC nicht mit dieser Technologie ausgerüstet sind, ist ein SCSI-Host-Adapter nötig. Dieser ist als PC-Einsteckkarte von unterschiedlichen Herstellern wie etwaAdaptec zu haben. Es gibt aber auch Hauptplatinen (Motherboards, Mainboards) mit bereits eingebauter SCSI-Schnittstelle.

SCSI besteht aus einem Steuerbus und einem Datenbus. SCSI-Geräte im Bus werden "adressiert". Die Auswahl geschieht über die Identifikationsnummer (SCSI-ID) des Gerätes, die meist mit Minischaltern oder Steckbrücen (Jumpern) eingestellt werden. Ein großer Vorteil gegenüber IDE ist, dass je nach SCSI-Typ bis zu 15 Geräte angesprochen werden können. IDE kann nur zwei, EIDE vier Geräte ansprechen. Es gibt interne und externe Geräte mit SCSI-Schnittstelle: Scanner, Festplatten, CD-ROM-Laufwerke, CD-Brenner, Streamer und sogar Drucker. Die maximal mögliche Kabellänge errechnet sich von den internen und den externen Geräten, stellt also die Gesamtkabellänge dar. Sie darf auf keinen Fall überschritten werden.

Ein gutes Beispiel für die Leistungsfähigkeit von SCSI sind CD-Brenner: So kann der Nutzer während des Brennvorganges mit anderen Programmen weiter arbeiten, ohne dass der Brennvorgang gestört wird - bei IDE-Brennern fast undenkbar. Hier darf kaum ein zweites Programm während des Brennvorganges geöffnet sein. Weitere Vorteile sind die hohe Datenrate und die maximal zulässige Kabellänge, die in jedem Fall größer ist als bei IDE. Die hohe Datenrate macht sich beispielsweise bei Audio- oder Videoanwendungen positiv bemerkbar. Bei diesen Anwendungen werden große Datenmengen von und zur Festplatte geschaufelt. Ist der Datenfluß zu gering, gerät der Ton oder das Bild ins stocken. Im Laufe der Jahre hat sich die SCSI-Technolgie weiterentwickelt. Dabei wurde hauptsächlich die Datenrate und die Anzahl der anzuschließenden Geräte erhöht.

     
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