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HiFi-Qualitäten
Bei Soundkarten hat sich in punkto Soundqualität einiges
getan: Durch die Bank waren alle Testteilnehmer HiFi-tauglich.
Das bedeutet, dass der Signal/Rauschabstand, der Frequenzgang
und der Klirrfaktor, die gültige HiFi-Norm erfüllt.
Alle Soundkarten konnten die Norm sogar übertreffen.
Das war nicht immer so. Noch vor zwei, drei Jahren gab es
einige Soundkarten, die etwa einen zu niedrigen Signal/Rauschabstand
lieferten oder einen zu verfälschten Frequenzgang aufwiesen.
Das ist bei modernen Soundkarten von renommierten Herstellern
passè. Trotzdem gibt es noch Klangunterschiede, die
größten Teils von nicht ganz glatten Frequenzgängen
herrühren.
Spiele-Qualitäten
Bei Games wurden im Laufe der Zeit viele verschiedene Standards
zum Errechnen von Raumklängen entwickelt. Wenn Sie ein
Spielefreak sind, sollte Ihre Soundkarte möglichst viele
Standards beherrschen.
Kino-Qualitäten
Bei den Surround-Sound-Eigenschaften oder besser gesagt den
Raumklangeigenschaften, kommt es auf die Flexibilität
einer Soundkarte an. Den Lautsprechersysteme, die daran angeschlossen
werden, fordern unterschiedliche Anschlussarten. Hochwertige
Lautsprechersysteme bieten etwa einen digitalen Anschluss,
mit dem der verlustfreie Weg, bis zu den Lautsprechern garantiert
wird. Andere Systeme fordern einen analogen Anschluss über
Cinch- oder Mini-Klinken-Kabel. Eine Soundkarte sollte daher
am besten alle Anschlussarten bieten. Die verschiedenen Betriebsarten
wie Dolby Surround oder Dolby Digital oder einfach nur Surround
wird mittels Software bewerkstelligt. Alle Soundkartenhersteller
liefern eigene, so genannte Control Panels, also Programme
zur Steuerung der Betriebsart, mit. Hier wird alles rund um
die Soundkarte eingestellt: Der Lautsprechermodus (2-Kanal,4Kanal
usw.) S/P-DIF-Funktionen, Surround-Modi usw. Darüber
hinaus bieten viele Control Panels auch Effekte und Equializer
an.
Prozessor-Qualitäten
Die meisten Soundkarten verfügen über einen eigenen
Prozessor (DSP), etwa ähnlich wie bei Grafikkarten, der
beispielsweise die Berechnung von Raumklanginformationen oder
Effekten übernimmt. Somit können auch PCs mit geringer
Prozessorleistung, die volle Audioleistung ausschöpfen.
Natürlich braucht ein PC mit geringer Prozessorleistung
deshalb trotzdem länger, um etwa einen Song vom Audioformat
ins MP3-Format zu konvertier. Dabei wird nämlich nicht
die Soundkarte beteiligt, da es sich dabei um eine reine Rechenoperation
handelt. Die Leistung des Audioprozessors bezieht sich auf
die Berechnung von Effekten und den Raumklang.
MIDI-Qualitäten
MIDI ist zwar immer noch Pflichtausstattung bei einer Soundkarte,
doch die wenigsten Anwender werden die MIDI-Klänge Ihrer
Karte jemals hören. So haben etwa die Hersteller von
Games schnell erkannt, dass MIDI-Klänge für die
Untermalung Ihrer Spiele zu schlecht klingen. Daher haben
sie frühzeitig auf echte Wave-Sounds gesetzt. Diese benötigen
zwar wesentlich mehr Speicherplatz und beanspruchen mehr Prozessorleistung,
doch beides ist bei modernen PCs heute kein Thema mehr.
Interessant
ist MIDI für Musiker. Mit entsprechenden Sequenzerprogrammen
werden komplette Musikstücke erstellt. Dabei dient die
MIDI-Schnittstelle zum Anschluss eines Keyboards, mit dem
die Noten eingespielt werden. Wem der Klang der Soundkarte
zu schlecht ist, kann an den MIDI-Ausgang auch einen externen
Sounderzeuger anschließen.
Erweiterte
Funktionen
Einige Soundkarten bieten einen besonderen Service: Eine FireWire-Schnittstelle.
Mit dieser können Sie beispielsweise moderne Video- oder
Fotokameras anschließen. Der Datentransfer findet über
diese Schnittstelle mit besonders hoher Geschwindigkeit, nämlich
mit bis zu 400 MBit/s, statt. Über FireWire können
Sie aber auch auf einfache Weise zwei Computer verbinden.
Das spart die Netzwerkkarte und der Datentransfer geht dabei
sogar noch schneller.
Übrigens
gibt es schon einige externe Soundkarten, die über FireWire
mit dem PC verbunden werden. Dieser Lösung wird wohl
die Zukunft gehören, den das Datenaufkommen ist bei der
Kommunikation mit dem PC sehr hoch. Darunter leiden die schon
seit längerem auf dem Markt erhältlichen externen
Soundkarten für die USB-Schnittstelle. Hier kommt es
öfter zu Störungen, besonders wenn noch weitere
Geräte die USB-Schnittstelle gleichzeitig nutzen.
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