
Creative Inspire 6.1 Lautsprecherset
Sieben
auf einen Streich: So könnte man bei dem neuen, aktiven
Lautsprecherset von Creative sagen. Das Creative Inspire
6.1 besteht nämlich aus ingesamt sieben Lautsprechern.
Wie das ganze klingt, klärt folgender Test.
Viele Hörer sind der Meinung Klang sei Geschmackssache.
Weit gefehlt: Lautsprecher müssen hauptsächlich
neutral klingen. Dass bedeutet, sie dürfen dem anvetrauten
Musik- oder Sprachmaterial nichts hinzufügen, aber
auch nichts weglassen. Der persönliche Hörgeschmack
wird mittels Klangregelung eingestellt. Die neutrale Wiedergabe
ist aber eine schwere Aufgabe für Lautsprecher. Und
nur die wenigsten werden ihr gerecht...
Technisches
Die Lautsprecheranlage besteht aus einem Subwoofer, indem
auch der Verstärker untergerbacht ist und aus fünf
Satellitenboxen, plus einer etwas größeren Centerbox
für vorne. Damit hat die Inspire 6.1 also gleich zwei
Centerboxen: Die größere für vorne die kleinere
für hinten. So klärt sich auch die Bezeichnung
6.1: Sechs Satelilitenboxen plus Subwoofer.
Auf dem Weg zum guten Klang, hat die Physik des Sounds die
Dynamik gestellt. So muss eine Lautsprecheranlage etwa auch
plötzlich auftretende Spitzen im Musiksignal sauber
verarbeiten können. Solche Spitzen können ein
starker Impuls einer Bassdrum oder ein satter Ton eines
Basses sein. aber auch andere Signale können solche
Spitzenpegel erzeugen. Für solche Spitzen die besonders
energiereich sind, braucht ein aktives Lautsprecherset in
kurzer Zeit viel Leistung. Diese Leistung muss als erstes
das Netzteil liefern. Beim Inspire-Set kommt die Leistung
aus einem der so ungeliebten externen Netzteile. Solche
Netzteile sind nicht gerade bekannt dafür, viel Power
liefern zu können. Außerdem nerven sie, weil
in den wenigsten Fällen der richtige Platz dafür
vorhanden ist.
Beim Aufbau der Sets kommt da schon mehr Freude auf. Sämtliche
Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des
Subwoofers. Die Kabel zu den einzelnen Lautsprechern sind
ausreichend lang (zum hinteren Center-Speaker etwa 7 Meter),
haben allerdings einen Nachteil: Jeder Lautsprecher hat
ein fest montiertes Kabel mit einem Mini-Klinkenstecker
am Ende. Sollte die Kabellänge einmal nicht ausreichen,
wird ein Verlängern daher schwierig.
Das Anschlussterminal des Subwoofers bietet folgende Anschlussmöglichkeiten:
Drei Stereo-Mini-Klinken-Eingänge für Front-,
Center- und Rear-Signale. Sechs Cinch-Buchsen für die
einzelnen Lautsprecherboxen. Die Boxen haben unterschiedliche
Leistungsangaben: So bieten die Satellitenboxen acht Watt
(Sinus) Power, Der vordere Centerspeaker 20 Watt und der
Subwoofer 22 Watt. Der Frequenzumfang beträgt 40 bis
20.000 Herz. Der Signal/Rauschabstand wird mit 75 dB angegeben,
was nicht besonders hoch ist (Je höher der Signal/Rauschabstand
desto besser).
Die Lautstärke und der Bassanteil wird mit der Kabelfernbedienung
eingestellt. Dabei dient der Drehregler für die Lautstärke
auch als Ein- und Ausschalter. An der Kabelfernbedienung
befindet sich auch der Anschluss für den Kopfhörer
und eine grüne LED, die die Betriebsbereitschaft anzeigt.
Ingesamt gesehen ist die Kabelfernbedienung keine besonders
komfortable Lösung, zumal das Kabel nur zwei Meter
lang ist. Besser wäre eine echte Fernbedienung.
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