
Sound
Blaster Audigy Platinum
Natürlich
mit Midi
Die MIDI-Schnittstelle ist bei der Audigy bequem über
das Frontmodul erreichbar. Die Soundkarte bietet bis 64
Stimmen gleichzeitig. Das ist gewaltig. Da werden die Wenigsten
in die Verlegenheit kommen, dass die Stimmenanzahl nicht
reicht. Übrigens: Die Fähigkeit mehrere Stimmen
gleichzeitig wiederzugeben nennt man Polyphonie.
Die Audigy bietet dem ambitionierten Musiker sogar noch
mehr: Mit dem Tool Vienna 32 lassen sich sogenannte SoundFonts
erstellen. Das sind (MIDI-Sound)-Dateien, die nach dem Hochladen
in den Speicher über MIDI angesprochen und abgespielt
werden können. Gerade so wie Sie das mit Standard-MIDI-Sounds
tun. Das macht die Karte flexibel. Sie können dabei
vorgefertigte SoundFonts benutzen oder selbst welch erstellen.
Damit sind Sie unabhängig von dem MIDI-Standard-Sounds.
Installation
Für die Audigy brauchen Sie einen freien 5 ¼
Zoll-Einschub und zwei freie Steckplätze. Davon wird
ein PCI-Steckplatz für die Soundkarte benötigt.
Die zweite Karte belegt nur ein Slotblech und kein Steckplatz.
Sie wird über ein Kabel mit der Soundkarte verbunden.
Ebenfalls wird der 5 ¼ Zoll-Einschub über ein
Kabel mit der Soundkarte verbunden. Eine bebilderte Anleitung
für den Einbau liefert Creative mit. Das Handbuch zur
Soundkarte gibt es hingegen nur als pdf-Datei und muss am
Bildschirm gelesen werden.
Ist die Hardware im Rechner verstaut, beginnt die Installation
der Treiber und Software. Dieser Vorgang kann kritisch werden
und braucht manchmal sogar mehrere Anläufe. In einem
Menü können Sie auswählen, welche Anwendungen
Sie installieren möchten. Dabei müssen Sie den
freien Speicherplatz Ihrer Festplatte im Auge behalten,
denn die vielen Tools und Programme schlucken reichlich
die Megabytes ( über 600 MByte) des Datenspeichers.
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