
Leckerbissen fürs Computer-Homestudio
Mit
diesem Doppeltest, stellen wir eine Komplettlösung
für ein anspruchsvolles Homestudio vor.Der Hersteller
Creative liefert dazu eine Soundkarte und Lautsprecher.
Mit
der Audigy Platinum ex hat es der ambitionierte Musiker
leicht ein Homestudio mit dem PC aufbauen. Die Soundkarte
verfügt über eine so genannte Break-Out-Box, in
der alle wichtigen Anschlüsse untergebracht sind. Das
Garantiert bequeme Bedienung. Im Gegensatz zur Audigy Platinum
II, ist die Box aber als Tischmodel ausgeführt und
wird daher nicht in den PC eingebaut. Das ausreichend lange
Verbindungskabel (über 2,0 m), mit dem die Box mit
der Soundkarte verbunden wird, ermöglicht eine flexible
Positionierung.
Um
die Soundkarte im PC unterzubringen, braucht es zwei freie
PCI-Steckplätze. Einen für die Soundkarte und
einen für die MIDI/Gameport-Buchse, die auf einem Slotblech
untergerbacht ist. Dabei braucht die MIDI-Buchse keinen
PCI-Steckplatz auf dem Mainboard, aber den freien Slot im
PC-Gehäuse. Wer den Gameport nicht braucht, muss ihn
allerdings auch nicht installieren.
Die
Treiberinstallation ist einfach aber etwas unlogisch: Beim
ersten Booten des Rechners nach der Hardwareinstallation,
erkennt Windows automatisch die neue Hardware und startet
eine Installationsroutine. Diese muss man abrechen. Stattdessen
legt man die Installations-CD ins Laufwerk und startet von
dieser die Installationsroutine vom Hersteller. Danach kann
man sich allerdings beruhigt zurücklehnen, denn ab
hier geht alles automatisch.
Bei
den Treibern handelt es sich übrigens um die schnellen,
so genannten ASIO-Treiber, die für kurze Latenz-Zeiten
(ca. 2 ms) bei Mehrspuraufnahmen bekannt sind.
Die
Technischen Werte der Audigy II ex belegen die hohe Klangqualität:
Der Signal/Rauschabstand beträgt über 100 Dezibel,
das ist beinahe studiotauglich. Für hochwertige Audioaufnahmen,
kann man auf maximal 24 Bit Wortbreite und 192 kHz Abtastrate
zurück greifen, was aber riesige Dateien produziert.
Wer
ernsthaft Musik am Rechner produziert kennt das Dilemma:
Ständig stöpselt man irgendwelche Kabel ein, um
oder aus. Bei der Audigy II ex ist das durch die Anschlussbox
kein Problem. Die Break-Out-Box bietet folgende Anschlüsse:
- Line-In: Etwa für Gitarre oder Mikrofon (6,5 mm-Klinkenbuchse
) mit Lautstärkeregelung und Umschalter für Line-/Mikrofonpegel.
- Line-In-II: Eingang etwa für Synthesizer (6,5 mm-Klinkenbuchse
)
- Kopfhörerausgang (6,5 mm-Stereo-Klinkenbuchse ) mit
Lautstärkeregler
- Digitale Schnittstelle mit S/P-DIF-Ein- und Ausgang (optisch)
- Fire-Wire-Anschluss (SB 1394)
Auf
der Rückseite des Fronmoduls sind folgende Anschlüsse:
- Line-In-III: Stereo-Audioeingang mit zwei Cinchbuchsen
- Midi-In und - Out (5-polige Buchsen)
- Digitale Schnittstelle mit S/P-DIF-Ein- und Ausgang (koaxial,
elektrisch)
- Digital-Out: Zum Anschluss von Lautsprechern, etwa dem
mitgetesteten Set MegaWorks 2.1, 250 D.
- Zwei Buchsen zum Anschluss des Verbindungskabels von der
Soundkarte.
- Fire-Wire-Anschluss (SB 1394)
Weitere
Anschlüsse befinden sich auf der Soundkarte: An die
drei Mini-Stereoklinkenbuchsen kann man ein analoges, aktives
Lautsprecherset anschließen. Eingänge für
interne Geräte wie etwa CD-Laufwerke bietet die Audigy
Platinum II ex nicht. Aber keine Angst: Musik von CD kann
man trotzdem hören, denn moderne Betriebssysteme wie
etwa Windows XP, regeln den Musikfluss auch ohne Kabel.
Klasse
das Creative die superschnelle Fire-Wire-Schnittstelle (ca.
400 Mbit/s) eingebaut hat. An diese Schnittstelle kann man
alle externen Geräte anschließen, die ebenfalls
über eine solche Schnittstelle verfügen. Fire-Wire
ist die Schnittstelle der Zukunft, denn immer mehr Gerätehersteller
setzten darauf. So wird es in Zukunft sicher auch für
Musiker viele Geräte, wie etwa digitale, externe Mischer
oder Effektgeräte geben.
Für
noch mehr Bedienkomfort sorgt die mitgelieferte Fernbedienung.
Damit kann man neben der Lautstärke, viele andere Dinge
aus der Ferne regeln.